20.07.2018

Lehrer aus Berufung

Herzlich und temperamentvoll haben Kinder, Lehrkräfte, Eltern, etliche Redner und viele andere Gäste Wolfram Miller verabschiedet, der 21 Jahre an der Schule in Weißenau war, davon 13 Jahre als ihr Leiter. Der allgemein beliebte Rektor schaltet zunächst ein Sabbatjahr vor, ehe er in den Ruhestand geht. Als Repräsentant der Ortschaft Eschach bescheinigte ihm Ulrich Höflacher, weit mehr geleistet und bewegt zu haben, als es die Pflicht eines Schulleiters ist, und eine Grundschule mit musikalischem Profil zu hinterlassen, die sich Ansehen erworben habe.

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Nachfolgerin von Wolfram Miller ist Bettina Kirgis.

Zur Überraschung des scheidenden Schulmannes und seiner Gäste marschierten vor Beginn der Abschiedsfeier vor dem Magdalenensaal die Weißenauer Schülertrommler auf. Die Musik, die Wolfram Miller so sehr am Herzen liegt, kam auch sonst nicht zu kurz. Dafür sorgten Konrektor Hans Friedrich und die Streicher- und die Bläsergruppe der Viertklässler. „Das Streicherprojekt an der Schule ist sensationell. Die Kinder werden zur Musik hingeführt“, freute sich Höflacher. Konrektor Friedrich charakterisierte den scheidenden Chef als „immer fröhlich, quirlig und verlässlich.“ Das Wohl der Kinder und ein gutes Klima im Lehrerkollegium haben ihm immer am Herzen gelegen.

Wolfram Miller habe die Schule weiterentwickelt. Seine Art, sie zu leiten, sei von Vertrauen und Fürsorge geprägt gewesen, betonte Martina Plümacher vom Staatlichen Schulamt. Sie erwähnte die beruflichen Stationen des Pädagogen, der nach dem Mathematik- und Musikstudium an der Pädagogischen Hochschule Weingarten zunächst in Biberach als „aktiver Gestalter des Schullebens“ tätig gewesen sei, um dann nach Ravensburg an die Weststadtschule, nach Schmalegg und schließlich nach Weißenau zu wechseln. „Nicht umsonst sitzt hier ganz viel Musik um uns herum“, würdigte auch Plümacher seine Verdienste bei der musikalischen Förderung der Kinder.

Karlheinz Beck, Leiter des Ravensburger Amtes für Schule, Jugend und Sport, bescheinigte Wolfram Miller, einiges für die Grundschule Weißenau bewegt zu haben, und nannte die Stichworte Projekttage Zirkus, Musik und Theater. Der Lehrerberuf sei für ihn nicht nur Beruf, sondern Berufung gewesen. Seine oberste Maxime habe stets gelautet: Was hilft den Kindern und den Familien? Der ganzheitliche Blick sei für ihn charakteristisch. Höflacher vergaß nicht, dankbar zu erwähnen, dass Miller das Weißenauer Heimat- und Kinderfest tatkräftig mitgestaltet hat. Schuldekanin Andrea Bremer vom katholischen Dekanat, die auch im Namen ihres evangelischen Kollegen Frank Eberhardt sprach, betonte, mit gutem Gespür für die Kinder habe Wolfram Miller ihnen Halt und Orientierung für ihr Leben gegeben.

Auch Elternbeiratsvorsitzende Karin Klemke und Monika Slawik, die Leiterin des Horts, wussten nur Gutes über den scheidenden Schulleiter zu berichten, dem alle Lehrkräfte schließlich noch besondere, allgemein bejubelte Darbietungen widmeten. Über die Hälfte seines Lehrerberufslebens habe er an der Schule in Weißenau verbracht, stellte Wolfram Miller abschließend fest. Mit rund 200 Schülerinnen und Schülern habe Weißenau Zukunft. „Lassen Sie diese Schule nicht im Regen stehen.“

Artikel und Bild aus der SZ vom 20.07.2018

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20.07.2018

Bürgerstiftung Kreis Ravensburg spendet

Am letzten Dienstag nach der großen Pause machte sich die ganze Grundschule Weißenau auf den Weg in die Turn- und Festhalle. Das Theaterprojekt der Vorbereitungsklassen hatte zu ihrem kleinen Theaterstück: „Die perfekte Maschine“ eingeladen.

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Als Ehrengast konnte Rektor Wolfram Miller Frau Dr. Mauch-Frohn begrüßen.  Als  stellvertretende Vorsitzende der Bürgerstiftung Ravensburg wohnte sie der Aufführung bei. Die Bürgerstiftung Kreis Ravensburg  hatte erst unlängst 1500 Euro als Spende für dieses Projekt aufgebracht.

Bei seiner Begrüßung hob der Rektor die besondere Aufgabe des Theater Ravensburg um Hr. Tobias Bernhardt und seiner Mitstreiterin Hannah Rech.  Das Theater Ravensburg arbeitet schon seit über einem Jahr sehr erfolgreich mit den Kindern der Vorbereitungsklassen.

Das Projekt stellt die Lebensumstände, Sehnsüchte und Träume der Schüler in den Mittelpunkt und bietet Möglichkeiten die eigene Meinung zum Ausdruck zu bringen. Vor allem für junge Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten sind Wünsche und Träume eine wichtige Hilfestellung, um überhaupt in die Zukunft blicken zu können. Wir werden ein Theaterstück auf die Beine stellen, welches in regelmäßigen (wöchentlichen) Treffen erarbeitet wird. Zudem werden darstellende Kompetenzen spielerisch geübt. Den Kindern wird hierbei über spielerisch-theatrale Improvisationsübungen ihr eigener Körper näher gebracht. Zudem lernen die Kinder einen besseren Umgang mit der deutschen (Aus-)Sprache und treten miteinander in intensiven Kontakt. Das erste deutsche Wort, der erste lange Satz auf einer Bühne mit 200 Zuschauern, das erfordert Mut und Elan.

Es wird keine Auswahl getroffen, im Gegenteil, alle Kinder der Vorbereitungsklasse sind dabei. Viele der Kinder haben schon den Sprung in die Regelklasse geschafft und so ein Projekt dient der Stärkung des Miteinanders und der zusätzlichen Deutscherfahrung. Frau Dr. Mauch-Frohn betonte die Wichtigkeit eines solchen Projektes und war sichtlich beeindruckt ob einer solchen guten Leistung des Teams mit den Kindern.

Jedes Kind hatte seinen persönlichen Erfolg, konnte isch hervorheben und eine eigene Leistung einbringen.   

Mit der Spende kann die Grundschule Weißenau das Projekt im kommenden Schuljahr weiterführen.  Ein sehr guter Ansatz für die Nachhaltigkeit in der Arbeit mit den Kindern. Es lohnt sich!

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9.07.2018

Gottesdienst zum Heimat- und Kinderfest 2018

„Wir sind Freunde“, so das Motto der Klasse 3B, die mit ihrem Religionslehrer, Hr. Pfarrer Hermann Rundel, den Gottesdienst zum Heimat- und Kinderfest 2018 gestaltete. In Anlehnung an den kleinen Prinzen von Antoine de Exupery hatte die Klasse das Thema „Freunde“ dargestellt.

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Die Kinder spielten herrlich und waren mit großem Eifer bei der Sache.
Am Schluss ließ Organist Dr. Uli Höflacher die Weißenauer Orgel ertönen.
Mit voller Inbrunst  sangen die Kinder zum Auszug das Weißenauer Heimatlied.
„Hurra, auf zum Kindefest, wir ziehen jetzt hinaus.
Alle Kinder freuen sich, ade du liebes Haus.
Wir sind wir doch von Herzen froh und unsre Augen leuchten so.
Zum Festplatz mit den andern wir wandern.“

Freuen wir uns auf das neue Heimat- und Kinderfest Weißenau 2019.

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19.06.2018

Musischer Abend 2018

Um es vorweg zu nehmen. Es war eine gigantische Stimmung in der Turn- und Festhalle Weißenau. Alle 200 Sitzplätze waren belegt und es war sich jeder sicher: Es war ein Traum. Eine tolle Stimmung –es passte alles an diesem 19. Juni 2018.

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Unter der bewährten Bewirtung durch den Förderverein der Schule unter der Leitung von Sonja Emsberger warteten weit über 200 Zuhörer auf den Beginn. Es ließ sich so wirklich aushalten!

Pünktlich um 18.00 Uhr begannen die Flötenkinder der 2. Klassen unter der Leitung von Frau Moosmann.

Sie hatte ein herrliches Programm einstudiert.  Jetzt folgten die Flötenkinder der Dritt- und Viertklässler unter der Leitung von Hans Friedrich. Diese Gruppe überraschte wieder mit einem herrlichen Ansatz und gekonntem  Flötenspiel.

Die Klasse 4B musizierte im Anschluss mit ihrer Musiklehrerin Martina Blaser untermalt mit einer Tanzeinlage der Mädchen.

Hier zeigte sich, was eine einzige Klasse an Leistung bieten konnte. Schlichtweg eine Augenweide und ein absoluter Hörgenuss.

Nun folgte der Auftritt der Streicherkinder aus den Klassen 3 und 4.  Es war eine herrliche Mischung an Stücken.

Hier begleiteten die beiden Musikschullehrer, Frau Gröner und Herr Wieder die Kinder.

Nun folgte die Bläsergruppe, natürlich wieder am Saxophon Hans Friedrich. Was er mit seinen 4 Kindern zauberte – einfach ein Ohrenschmauß. Schon jetzt gab es tosenden Beifall ehe der Chor sich bereit machte. 

 Zum Schluss kam das Finale, der Chor. Es war schon ein herrliches Bild, wie fast 100 Kinder mit ihren roten Schulshirts aus vollen Kehlen ihre Lieder sangen. Frau Blaser als Dirigentin und Hans Friedrich am Klavier – ein tolles Leitungsduo! Tolle zeitgemäße Songs. So boten die Kinder auch den berühmten Song „Mein kleiner grüner Kaktus“ bis zu einer weiteren Zugabe mit „die Zahnpasta ist aus“. 

Als kleine Aufmerksamkeit als kleinen Dank überreichte Rektor Wolfram Miller am Schluss  dem ganzen Team um Hans Friedrich und Herrn Birkle, dem Hausmeister, eine speziellen Tropfen aus seinem Keller und den Damen einen bunten Sommerstrauß.

Fazit: Ein überaus gelungener Abend und die Vorfreude auf den „4. Musischen Abend“ im Jahre 2019.

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24.05.2018

Projektwoche an der Grundschule Weißenau

In der letzten Woche vor den Pfingstferien startete die Projektwoche unserer Schule. Das Leitthema war: „Blühende Lebensräume für Schmetterlinge, Bienen, Hummeln und Co!“

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Im Vorfeld wurde viel über dieses Thema diskutiert und nachgedacht.

Schließlich wurden 15 verschiedene Stationen vorgeschlagen und die Kinder durften sich drei Wunschthemen auswählen. Im Anschluss wurden sie einem dieser Wünsche zugeteilt.

So startete die Woche in der Turn- und Festhalle mit passenden Liedern und einem Kurzspiel zum Leitgedanken. Dann konnte es losgehen.

Im ganzen Hause und auf dem Schulgelände werkelten und rackerten die verschiedenen Arbeitsgruppen. Schmetterlinge, Bienen, Hummeln, Blattläuse, Marienkäfer waren die wichtigen Insekten. Es entstanden große und kleine Insektenhotels, blühende Beete aus Reifen, der Lebensraum Wiese wurde beobachtet, ebenso wie Hecken und der Wald.

Schließlich probte auch eine „Musikgruppe“ und eine Dokumentationsgruppe in Form von jungen Reportern eilte immer durchs Haus und dokumentierte alles mit ihren Tablets.

Nicht zu vergessen duftete es herrlich aus der Schulküche. Dort gab es leckere Kräuterkekse. Ja selbst Honigseife wurde hergestellt.

Schließlich kam die Präsentation am Donnerstagnachmittag in der Turn- und Festhalle. Rektor Wolfram Miller begrüßte die Eltern und Freunde in der vollbesetzten Halle. „Gönnen Sie sich etwas Zeit, es lohnt sich“, schwärmte er. Er hatte nicht zu viel versprochen.

Erst gab es einige wundervolle Darbietungen des Schulchores, der Musikgruppe und einer kleinen Theatereinlage. Dann durften die Eltern und Freunde der Schule ausschwärmen zu den vielfältigen Angeboten der Schule. Ein wunderbarer Blümles- und Kräutermarkt lockte mit tollen Angeboten. Herr Guggolz stellte in einem Klassenraum das Arbeiten eines Imkers dar. Überall waren die Arbeiten der Kinder ausgestellt. Wer etwas Ruhe wollte konnte sich an den Angeboten des Fördervereines gütlich tun. Der Förderverein ist eben immer „SPITZE“.

Dank an die vielen Helfer, die überhaupt ein solches Projekt möglich gemacht haben.

Angefangen von der Imkerfamilie Jassniger aus Staig bei Grünkraut, die eine Gruppe toll ins Thema eingeführt hatte und jedem Kind noch ein Honiggläschen mitgab. Dank auch an die vielen Spender, angefangen von Kies der Firma Blaser bis zu den vielen Pflänzchen des ZfP Weißenau, von Obi und Garten Müller. Dank an den Nabu und den BUND für die tatkräftige Unterstützung. Den Senioren der „Werkelteams“ um Hr. Große-Hüttmann um nur einige namentlich zu nennen.

Am Schluss waren alle froh und geschafft – die Ferien durften kommen.

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